Coaching Hypnose Psychotherapie Wingwave München

" Wenn es unmöglich ist,

dann müssen wir es eben hypnotisch machen! "

Schlafstörungen reduzieren

Leichter einschlafen, besser durchschlafen

dog-84437_640Schlafstörungen sind quälend. Sie stören das Wohlbefinden und beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit – sie können den gesamten Tagesablauf eines Menschen beeinflussen. Mit Hypnose unterstützen wir Sie dabei, in einen besseren  Schlaf zu gelangen. Wir entwickeln individuell auf Sie zugeschnittene Hypnosen, die Sie  wieder in einen entspannten Nachtschlaf bringen.

Hypnose für einen guten Schlaf

In der Hypnosetherapie widmen wir uns den Schlafstörungen psychisch bedingter, nicht-organischer Herkunft: Einschlaf- und Durchschlafschwierigkeiten, Früherwachen, übermäßiges  Schlafbedürfnis, Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, Schlafwandeln, nächtliche Angstanfälle und Albträumen. Unserer Erfahrung nach bietet Hypnose in diesen Fällen oft außergewöhnlich rasche Symptom-Linderung oder sogar vollständige Heilung.

 

Je nach Thema und Anliegen kommen in unserer Praxis folgende Ansätze zum Tragen:

  • Neuronale Entspannung

    In der tiefen neuronalen Entspannung, die im therapeutischen Hypnosezustand entsteht, kann eine psychische Neuordnung stattfinden. Effektiv und spezifisch wirkende Suggestionen können beim Menschen innere Such- und Lösungsprozesse aber auch „Stopp“-Prozesse anstoßen, die auch noch nach der Hypnose, nämlich zu Hause, weiter ihr gutes Werk tun und den Schlafprozess positive beeinflussen.

  • Problemlösungen in Hypnose

    Mit hypnotherapeutischen Interventionen können wir bei Ihnen direkte und profunde Problemlösungen erzielen – oft auch in Kombination mit anderen Verfahren. Die Notwendigkeit, dass Sie Ihre problematische Themen in der Nacht oder vor dem Schlafengehen “durcharbeiten” müssen, entfällt deshalb. Stattdessen kann sich ein balanciertes Ein- und Durchschlafen einstellen.

  • Angstfreiheit durch kombinierte Verfahren

    Oft spielen Angst- und Panikanfälle bei Schlafstörungen eine zentrale Rolle. Die Kombination von Hypnose und dem wingwave-Verfahren, das wir in unserer Praxis ebenfalls anwenden, erzielt regelmäßig eine verblüffend schnelle Wirkung gegen die Angstzustände unserer Klienten. Wir haben es schon erlebt, dass die nächtlichen Angstattacken bereits nach wenigen Sitzungen verschwunden waren, weil der Angst-Schlaflosigkeits-Kreislauf einfach durchbrochen wurde.

  • Regression in frühere Zeiten

    Schlafstörungen und Albträume können mit prägenden Kindheits-erlebnissen zusammenhängen. Auch schwere Krankheiten, Prüfungen, Operationen, Unfälle oder unverarbeitete Trauer stehen in Verbindung mit Schlafstörungen.

    Durch eine so genannte Regression können wir in frühere Zeitspannen der Kindheit oder eines bestimmten Ereignisses zurückgehen und „dort“ problematische Situationen bearbeiten. Die Integration der Vergangenheit erlaubt häufig eine Neubewertung der damaligen Ereignisse. Unbewusste Belastungen können auf diese Weise aufgelöst, ein ruhigerer Schlaf deshalb möglich werden.

  • Ressourcenstärkung

    Relevanter Bestandteil der Hypnosetherapie in unserer Praxis ist auch die Ressourcen-Stärkung. Jeder Mensch braucht bestimmte Eigenschaften, Fähigkeiten und motivationale Impulse, um seine innere Balance und damit einen erholsamen Schlaf zu erreichen und aufrecht zu erhalten. Wir erarbeiten mit Ihnen zusammen Ihre ganz persönlichen Energiequellen, die wir anschließend in die individuelle Hypnose integrieren und in Ihrem Inneren festigen.

  • Individuelle Hypnosen – keine Standardtexte

    Jede Hypnose wird von uns auf Ihre ganz persönliche, spezifische Situation exakt konzipiert. Bei Bedarf und nach Rücksprache mit Ihnen kombinieren wir die Hypnosetherapie bei Schlafstörungen mit anderen, nicht-hypnotischen Verfahren. Diese Flexibilität kommt natürlich Ihrer Gesundheit und Ihrem Wohlergehen zu Gute. In der Regel verkürzt sich durch eine Kombination der Behandlungsverfahren auch die Behandlungszeit – die Wirksamkeit der Interventionen erhöht sich.

Hypnose bei Schlafstörungen: Zeitaufwand

Bei der Hypnosetherapie handelt es sich um eine zeitlich klar begrenzte Therapie. Für die psychisch bedingte Indikation der Schlafstörung beträgt Ihre Therapiedauer erfahrungsgemäß 5 bis 7 Sitzungen. Jede dieser Sitzungen umfasst zwischen 1,25 und 1,5 Stunden. Zwischen den einzelnen Sitzungen können im Rahmen der Therapie auch zwei bis drei Wochen liegen.

Seien Sie sich bitte darüber bewusst, dass bei langwierigen Schlafstörungen meist nur mehrere – und keine einmalige – Hypnose-Interventionen zu einem langanhaltenden Erfolg führen. In Ausnahmefällen (z. B. vor einer wichtigen Prüfung) kann eine einzige „Guter-Schlaf-Beruhigungs-Hypnose“ sinnvoll sein, die wir dann auch in unserer Praxis durchführen. In der Regel sind aber tatsächlich mehrere Sitzungen notwendig, um eine nachhaltige, langfristige Wirkung zu erzielen.

In einem kostenfreien Erstgespräch stimmen wir mit Ihnen zusammen ab, auf welche Weise und unter welchen Umständen eine Hypnosetherapie für Sie sinnvoll sein kann. Möglicherweise kann eine andere Therapieform die bessere Alternative darstellen. Sprechen Sie uns gerne an. Wir beraten Sie diesbezüglich – können und möchten aber keine Heilverprechen abgeben.

Einschlafstörungen

Obgleich erschöpft und müde, liegt der Betroffene außergewöhnlich lange wach, oft stundenlang, bis sich der Schlaf einstellt. In Extremfällen kommt es zu einem Nicht-Einschlafen-Können während einer ganzen oder sogar mehrerer Nächte in Folge.
Während des Wachseins im Bett fühlt sich der Betroffene unruhig, ängstlich, depressiv und häufig gequält von Grübeleien und Sorgen, die er nicht abschalten kann. Die Themen Gesundheit, persönliche Probleme, Krankheit und Tod bestimmen sein Gedankenkarussell.
Weil die natürliche Funktion des Schlafes, nämlich die reinigende Verarbeitung von Gedanken und Gefühlen, behindert ist, entladen sich diese Prozesse im Wachzustand. Der Betroffene erlebt traumähnliche Fantasien, die oft bedrückend und quälend sind. Die Einschlafstörung beeinflusst das emotionale Erleben massiv. Die Wahrscheinlichkeit einer depressiven Störung steigt mit einer Einschlafstörung deutlich an.

Durchschlafstörungen

Menschen, die an Durchschlafstörungen leiden, erwachen während der Nacht häufig, ohne dass es dafür äußere Anlässe oder körperliche Ursachen oder Durst gibt. Die einzelnen Schlafabschnitte sind zu kurz, um tiefe Erholung zu ermöglichen.
Beim so genannten “Morgendlichen Früherwachen” endet der Nachtschlaf zwei oder mehr Stunden vor der gewohnten Zeit, obwohl der Betroffene weiterhin ein Schlafbedürfnis empfindet. Häufig tritt die Kombination von Einschlaf- und Durchschlafstörungen mit dem morgendlichem Früherwachen auf. Bei wiederholt erlebter Schlaflosigkeit kann es zu einer erhöhten Angst vor Schlaflosigkeit und zur ständigen Beschäftigung mit ihren negativen Konsequenzen kommen. Dies führt zu einem Negativkreislauf mit der Neigung zur Chronifizierung.

Albträume

Träume, die Angst erzeugen und geprägt sind von Brutalität, Verletzung und Tod lassen, wenn sie gehäuft auftreten und den Schlafenden erwachen lassen, einen erheblichen Leidensdruck entstehen. Das Auftreten von Albträumen tritt häufig mit belastenden Ereignissen wie Krankheiten, Unfällen, Operationen oder gravierenden persönlichen Veränderungen in Verbindung.
In diesem Zusammenhang stellen Albträume misslungene Versuche des Unbewussten dar, die belastende Situation zu meistern und eine persönliche Weiterentwicklung daraus zu beziehen. Auch Alkohol- oder Drogenkonsum kann zu Albträumen führen.

Schlafstörung und Gewichtszunahme

Kanadische Schlafforscher haben einen überraschenden Zusammenhang zwischen Schlafdauer und Körpergewicht festgestellt: Wer weniger als 7 Stunden (und mehr als 8 Stunden) schläft, darf mit einer sukzessiven Gewichtszunahme rechnen.

Warum ist das so?
Zum einen kann das Schlankmacher-Hormon HGH (Human Growth Hormone), das ab 20 Uhr und vor allem um Mitternacht herum die Fettverbrennung ankurbelt, nur bei ausreichendem Schlaf produziert werden. Auf der anderen Seite wird das so genannte Hunger-Hormon Ghrelin, das uns hungrig werden (und dann essen) lässt, vermehrt bei Schlafmangel ausgeschüttet. So kann ein schlechter Schlaf zu reduzierter Fettverbrennung, größerem Hunger, größeren Essenportionen am Morgen und damit zu Übergewicht führen.

Schlafstörungen und körperliche Krankheiten

Schlafmangel schwächt nachweislich das Immunsystem, das für die Infekt-Abwehr ausreichend Schlaf braucht. Zudem steigt bei Schlafentzug der Wert an Cortisol, einem Stresshormon, an. Cortisol wiederum fördert vor allem das gefährliche innere Bauchfett, dessen Zellen auf Grund vieler Rezeptoren besonders gut in der Lage sind, Cortisol zu binden. Die Folge: Der Bauch wächst langsam und stetig..
Immer wieder gibt es Studien, die die Schlafdauer mit der Lebenserwartung in Verbindung bringen. So haben japanische Forscher bereits vor 10 Jahren festgestellt, dass sieben Stunden täglicher Schlaf zur höchsten Lebenserwartung führt. Mehr oder deutlich weniger Schlaf dagegen senkt die Lebenserwartung .
Frauen können nicht unbedingt aufatmen: Auch bei ihnen kann Schlafmangel zu ernsten Konsequenzen führen. Laut einer Studie, die an der Universität Warwick und dem University College London in 2009 mit 4600 Männern und Frauen durchgeführt wurde, erhöht sich bei Frauen, die weniger als sieben Stunden schlafen, das Risiko für einen Herzinfarkt.
Frauen, die sieben Stunden oder weniger schlafen, haben zudem deutlich höhere Werte von Entzündungsmarkern (Interleukin-6) im Blut, die das Risiko einer Herzerkrankung zeigen. Auch eine japanische Studie aus dem Jahr 2008 belegte, dass mit zunehmendem Schlafentzug das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen steigt. Die Studie zeigte darüber hinaus, dass mangelnder Schlaf mit einer Erhöhung des Blutdrucks korreliert.