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Therapie von Redeangste und Lampenfieber

Sie stehen vor Publikum, müssen etwas Wichtiges vortragen, Sie wollen sich an einer Diskussion beteiligen – und dann ist alles aus: die Stimme versagt, Sie verhaspeln sich, spüren den vermehrten Achselschweiß, Ihr Gesicht rötet sich und die Gedanken laufen Amok, lassen sich scheinbar nicht mehr strukturieren? Dann wäre es Zeit, augenblicklich in den Boden zu versinken – das ist zumindest oft die erste Gefühlsreaktion bei akuter Rede- bzw. Vortragsangst. In unserer Praxis können wir Sie effektiv dabei unterstützen, dass sich Rede-Angst auflöst und für immer der Vergangenheit angehört.

Ein klein wenig Lampenfieber bei öffentlichen Auftritten ist normal. Wenn die Angst vor öffentlichem Reden jedoch so starke Angstreaktionen erzeugt, dass diese Sie maßgeblich im (Berufs-/Schul-) Leben einschränken, sollten Sie sich um die Behebung der Angst kümmern.

In der Angsttherapie stellt sich immer wieder heraus, dass den Ängsten häufig emotionale Belastungen aus Kindheit oder Jugend zugrunde liegen. Bei der Redeangst kann es sich beispielsweise um eine Ausfrage- oder Vortragssituation in der Schule handeln, die damals mit Hohn, Spott und Peinlichkeit einherging. Aus Erwachsenen-Sicht würde man dies als ein relativ harmloses Erlebnis einstufen. Für das damalige Kind (!) aber war es u.U. zutiefst verletzend, weil es seinerzeit noch über keine adäquaten psychischen Mechanismen verfügte, um die Situation stabil zu verarbeiten.

Das Erlebnis war negativ so prägend und die psychische Verarbeitung so gering, dass es im Gehirn des Kindes eine Spur hinterlassen und ins Erwachsenen-Leben mitgenommen wurde – wo es bei jeder neuen Vortragssituation zu Angstattacken führen kann.

Redeangst mit Hypnose lösen

In unserer Praxis arbeiten wir hypnotherapeutisch mit zwei Verfahren: Durch eine Hypno-Analyse ist es möglich, auch lange zurückliegende, verdrängte und unbewusste Ereignisse wieder ans Tageslicht zu bringen und zu heilen. Selbst die Redeangst kann dadurch aufgelöst werden. Manchmal ist es auch sinnvoll, eine schrittweise, systematische Konfrontation mit den angstauslösenden Situationen zu durchzuführen – so lange, bis keine Angst mehr besteht. In der Regel praktizieren wir dies in einer leichten Trance. Die Konfrontationsmethode stammt aus der Verhaltenstherapie – wir wenden die Methode in der Hypnose an: entspannter und in dem für Sie persönlich richtigem Tempo.

Redeangst durch wingwave neutralisieren

Bei der wingwave-Methode kann im ersten Teil der Intervention oft eine Situation identifiziert werden, die die Redeangst ursprünglich ausgelöst hat. Oft handelt es sich dabei um eine belastende Situation aus der Schulzeit oder aus dem Studium, die in Verbindung mit einem Vortrag stand. Manchmal sind es „nur“ belastende Augenblicke, wie zum Beispiel der Blick über die Zuschauermenge, bei einem anderen ist es vielleicht die Viertelstunde vor Beginn des Vortrages oder ein echter „Black-out“-Moment während der Präsentation.
Im zweiten Teil der wingwave-Methode geht es um die Re-Konditionierung, die Neutralisierung der belastenden Erinnerung im Gehirn. Die Komponenten von Angstreaktionen finden sich in unterschiedlichen Gehirnarealen wieder: Sie haben Repräsentanten in den für kognitive, visuelle, emotionale und körperliche Reaktionen zuständigen Bereichen des Gehirns. Diesen Tatbestand macht sich die wingwave-Methode mit der wissenschaftlich anerkannten EMDR-Intervention zu Nutze: Durch die abwechselnde Stimulation von rechter und linker Gehirnhälfte (über bestimmte, schnelle Bewegungen vor den Augen) und eine anschließend positive Stabilisierungsphase können relevante, u.U. irrationale Angstfaktoren in gleich mehreren neurophysiologischen Arealen aufgelöst und anschließend im Gehirn „neu verknüpft“ werden (neue Verknüpfung: öffentlich Reden = harmlos / aufmerksame Zuschauer = wohlwollendes Publikum). Eine merkliche Entspannung und sofort Angstfreiheit kann sich schon nach ein bis drei wingwave-Sitzungen einstellen.

Sprechgewohnheiten ändern


Im weiteren Verlauf der Therapie können noch Coaching-Elemente dazu kommen, z.B. das Üben von langsamen & deutlichem Sprechen oder die Gewöhnung der Wahrnehmungen an die eigene Stimme („Desensibilisieren“). Auch das gelassene „Unsinn“-reden und dabei „cool“ zu bleiben, kann Bestandteil unseres Repertoire in den Therapiestunden sein.

Weitere Angst- und Paniktherapien

Wir sind keine Ärzte. Es werden keine Diagnosen gestellt oder Heilversprechen abgegeben. Leiden werden ausnahmslos auf nichtmedizinischer Basis behandelt. Die sich auf dieser Seite befindlichen Informationen dienen weder zur Selbsttherapie, noch zur Erstellung eigener Diagnosen. Für deren Richtigkeit übernehmen wir keine Haftung. Wenn Sie sich in ärztlicher Behandlung befinden, unterbrechen Sie diese nicht ohne vorherige ärztliche Rücksprache.